Nachhaltige Christbäume  |  Nachhaltige Geschenke  |  Nachhaltiges Essen

Falls Sie sich persönlich die Frage stellen, wie Sie Ihr Weihnachtsfest nachhaltiger gestalten können – wir haben Antworten für Sie und clevere Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre Geschenke, Weihnachtsbäume und das Festmahl nachhaltiger machen. Lassen Sie sich inspirieren und gestalten Sie ihr Fest, ganz wie es für Sie und Ihre Liebsten passt.

Christbäume

Um jedes Jahr den Bedarf an Christbäumen zu decken, werden in ganz Europa im grossen Stil Tannenbäume gezüchtet. In diesen Plantagen werden nicht selten Pestizide ausgebracht und danach Bäume quer durch Europa verfrachtet. Doch ein weit gereister Pestizidbaum muss nicht sein, da gibt es Alternativen. 

  • Auf Labels achten: Sie können beim Kauf des Baums ganz einfach auf bekannte Labels, wie Bio-Knospe oder FSC achten. Bio zertifizierte Christbäume werden selbstverständlich ohne Pestizide gezüchtet, das Label FSC bürgt für die Einhaltung der Standards nachhaltiger Waldbewirtschaftung.
  • Lokale Bäume: Städtische Betriebe bieten ebenfalls lokale Bäume aus nachhaltig bewirtschafteten (Stadt-)Wäldern an. So können Tännchen aus dem Zürcher Stadtwald oder über die Seite der Burgergemeinde Bern bezogen werden.
  • Baum mieten: Mittlerweile gibt es auch mehrere Anbieter von Mietbäumen im Topf. Diese können je nach Anbieter nach Hause geliefert oder lokal abgeholt werden. So benötigen Sie keinen Christbaumständer, der Baum nadelt mit der Zeit nicht und muss nach dem Festtagseinsatz auch nicht mehr entsorgt werden. Oft kann Christbaumschmuck gleich mit gemietet werden. Ein wahrhaft kreislauffähiger Baum. 
  • Ihren eigenen Baum aufziehen: Sollten Sie zuhause auf dem Balkon oder im Garten über genügend Platz verfügen, können Sie sich auch einen eigenen Christbaum im Topf zulegen. Mit etwas Hegen und Pflegen können Sie sich so über Jahre am selben Baum erfreuen. Bestimmt der nachhaltigste aller Christbäume. 
Kreativität kennt auch beim Weihnachtsbaum keine Grenzen - unser Bürobäumchen besteht aus alten Flaschen.

Geschenke

An Weihnachten werden Berge von Geschenken verteilt – das muss nicht zwingend sein. Sie haben es ganz selbst in der Hand, was, wieviel und wem Sie etwas schenken. Wie gut ein Geschenk am Ende ankommt, kann niemand mit hundertprozentiger Sicherheit voraussagen. Im Idealfall bereitet ein Geschenk grosse Freude, wird mit Genuss verspeist oder erfüllt einen lang gehegten Traum.

Darum fragen Sie nach, wer sich was wünscht und kommunizieren Sie Ihre Wünsche. So bekommen und schenken Sie sinnvoller. Verlegenheitsgeschenke bekommt niemand gerne und auch das Verschenken macht viel weniger Spass. Also, seien Sie mutig und schenken Sie, wenn, dann sinnvoll. 

  • Nachhaltige Geschenke: Klar, die gibts bei uns. Die sind auch stets nützlich und können von den Beschenkten perfekt im Alltag eingesetzt werden. Sie können auch auf Materielles verzichten und stattdessen Geld spenden, beispielsweise an unsere Freunde von Mr. Green Afrika.
  • Geschenke selber machen: Haben Sie sich schon einmal überlegt, selbst Geschenke herzustellen? Sie können Individuelle Präsente fertigen, oder Sie produzieren im grossen Stil für alle das Selbe, beispielsweise ein würziges Kräuter-Öl, duftende Badekugeln oder ein selbstgemischtes Kräutersalz
  • Weniger Geschenke/Wichteln: Sprechen Sie mit Ihren Weihnachtsmenschen, ob und wie viel Lust sie auf Geschenke haben. Vereinbaren Sie Regeln, was, wie und wieviel geschenkt werden darf. Oder Sie organisieren ein weihnachtliches Wichteln. Damit schlagen Sie gleich mehrere Fliegen auf einen Streich: Bestimmen Sie per Los, wer, wem etwas schenkt. So können Sie sich auf ein einziges Geschenk konzentrieren, alle bekommen etwas und die Gesamtanzahl der Präsente sinkt. Sie sind frei, Ihre ganz eigenen Regeln zu bestimmen. Und: Legen Sie eine Preisspanne fest, das hilft allen Wichtel*innen zur Orientierung.
  • Schenken Sie Zeit und Erlebnisse: Die Gutscheine, die Sie verschenken, müssen dann zwar auch wirklich eingelöst werden, müssen aber auf keiner Kommode endlos verstauben. Zudem können Sie sich kreativ austoben mit der Gestaltung der Gutscheine und/oder mit etwas Leckerem kombinieren.
  • Geschenke verpacken: Sie müssen Geschenke nicht in Papier einpacken. In Japan ist es Tradition, die Geschenke in Tücher einzuwickeln und zu verknoten, die danach wieder zurückgenommen werden oder gleich mit geschenkt werden. Diese Kunst des Tuchgeschenks nennt sich Furoshiki und ist auch in unserem Shop erhältlich. Sie können ein Geschenk aber auch in Frotteetücher, Küchenschürzen oder Geschirrtücher einpacken. Schuhkartons, Zeitungspapier oder Seiten aus Magazinen bieten ebenfalls ein gutes Ausgangsmaterial für kreatives Einpacken.
Schenken Sie sinnvoll, z.B. mit unseren nachhaltigen Geschenkideen.

Essen

An Weihnachten essen wir IMMER… tja, wenn Sie es nicht übers Herz bringen, irgendetwas zu verändern, dann lesen Sie nicht weiter. Doch Traditionen müssen auch nicht gleich komplett über den Haufen geworfen werden. Belassen Sie beispielsweise bis auf die Vorspeise alles beim Alten, denken sich aber eine leckere vegetarische Vorspeise aus. Oder Sie verwerfen eben doch alles Alte und kochen gleich ein vegetarisches oder veganes Festmahl. 

  • Lokal/Saisonal: Selbstverständlich lohnt es sich aus nachhaltiger Sicht immer, lokales und saisonales zu essen. Diese einfache Formel gilt nicht nur im Alltag, sondern auch an Weihnachten. 
  • Kein Fleisch: Der Verzicht auf Fleisch oder sogar Milchprodukte ist mit Sicherheit der einfachste Weg, Ihr Weihnachtsfestmahl auf einen Schlag nachhaltiger zu gestalten. Denn die Produktion von Fleisch benötigt einen Haufen Ressourcen und generiert grosse Mengen an Co2. Wenn Sie trotzdem Fleisch essen wollen, tun Sie es mit Bedacht: kaufen Sie bei Bio-Metzger*innen.
  • Nose to Tail: Wenn Sie sich Weihnachten ohne Fleisch nicht vorstellen können, dann ziehen Sie doch in Betracht, weniger beliebte Teile des Tieres zu essen. Es muss nicht immer das Entrecôte oder Roastbeef sein. Sie können auch die unpopulären Stücke verwenden und diese edel zubereiten. 
  • Foodwaste: Nun, an Weihnachten soll geschlemmt und nicht gespart werden. Das ist auch gut so und meist sind die Resten am nächsten Tag sowieso noch besser. Viele Resten können auch eingefroren werden und noch später gegessen werden oder tauschen Sie Ihre Resten mit den Nachbarn. Gleiches gilt für Guetzli – je schneller die aufgegessen sind, desto eher können Sie die guten Vorsätze im neuen Jahr umsetzen. 

Wie wäre es dieses Jahr mit einem vegetarischen oder veganen Festmahl?

Wir wünschen Ihnen viel Spass mit Ausprobieren. Und denken Sie daran, am einfachsten klappt es mit dem nachhaltigen Weihnachtsfest, wenn Sie sich etwas Zeit mit der Planung und der Organisation nehmen. 

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