Drei Helden, eine Mission | MR. GREEN
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Initiierte die Partnerschaft mit Mr. Green bei der Brühlgut Stiftung: Michael Loetscher

«Die Zusammenarbeit mit Mr. Green lohnt sich für die Stiftung auch wirtschaftlich, bereits interessieren sich weitere Stiftungen für eine Partnerschaft.»

Wenn die Helden-Truppe frühmorgens in Winterthur ausrückt, sind die Aufgaben klar verteilt:
Der Erste fährt, der Zweite gibt die Route vor, der Dritte sammelt die Mr. Green-Bags ein. Am nächsten Tag treffen sie sich im Werkhof wieder, wo sie lachend und plaudernd die Wertstoffe sortieren: Leere Shampoo-Flaschen, Kaffeekapseln und Bierdosen landen in hohem Bogen in ihren jeweiligen Behältern. Wie das halt so ist, wenn Helden arbeiten.

 

«Wir haben mit 80 Abos in Winterthur angefangen und sind jetzt bei knapp 1000.»
Seit vier Jahren sind die Mitarbeiter der Brühlgut Stiftung  der lokale Mr. Green-Partner in Winterthur. Ziel der Stiftung ist es, Menschen mit Beeinträchtigungen in die Arbeitswelt zu integrieren. Und das klappt ausgezeichnet, wie Abteilungsleiter Michael Loetscher sagt: «Die Mitarbeiter haben eine Riesenfreude daran, auf Abholtour zu gehen: Sie kommen mit den Kunden in Kontakt und erfahren Wertschätzung.» Die Erfolgsgeschichte spiegelt sich nicht zuletzt in den Abo-Zahlen. «Wir haben mit 80 Kunden angefangen und sind jetzt bei knapp 1000», sagt Loetscher. Zudem lohne sich die Zusammenarbeit mit Mr. Green für die Stiftung auch wirtschaftlich – so dass sich bereits weitere Stiftungen für eine Partnerschaft interessieren.

 

Und wie das mit Helden so ist, gehört auch das eine oder andere Missgeschick dazu.
So landete der Abholtrupp mit einer Ladung voller Mr. Green-Bags einmal aus Versehen in Österreich, wie sich Loetscher erinnert. «Sie hatten die Adresse falsch eingegeben und vor lauter Reden nicht bemerkt, dass sie die Grenze überquert hatten.» Als das Helden-Team dann doch kehrt machte, wurde es von österreichischen Grenzbeamten aufgehalten, welche die Mr. Green-Bags etwas ratlos inspizierten. Nach einem klärenden Anruf bei der Stiftung winkten sie die Truppe schliesslich durch, ein leises Schmunzeln im Gesicht – auf dass die Helden ihre Mission vollenden.

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