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Damals, vor drei Jahren, als Mr. Green und VelAfrica einen Partner suchten, um ausgediente Drahtesel zu sammeln und diese für ein zweites Leben nach Afrika zu schicken. Die Stiftung Brühlgut war Feuer und Flamme für die Idee, allen voran der charismatische Abteilungsleiter Michael Loetscher, dessen Organisation das Ziel hat, Menschen mit Beeinträchtigung in die Arbeitswelt zu integrieren. In einer äusserst erfolgreichen Aktion sammelten drei Teams der Stiftung über 800 Velos in Winterthur, mehr als doppelt so viele wie erwartet. Es funkte zwischem dem jungen Start-Up und der altehrwürdigen Stiftung. Und wie es so oft in der Liebe der Fall ist, gab es danach kein Halten mehr: Sogleich wurden Pläne für eine gemeinsame Zukunft geschmiedet.

 

«Wir wollten mehr als nur die Sortierung der Bags übernehmen», sagt Michael Loetscher. «Wir wollten die ganze Dienstleistung vom Einsammeln bis zum Trennen anbieten und helfen, Mr. Green in Winterthur aufzubauen.»

 

Nach einem erfolgreichen Testlauf war die Sache besiegelt: Mr. Green und die Brühlgut Stiftung waren nun offiziell ein Paar. Eine glückliche Beziehung auf Augenhöhe also? «Die Zusammenarbeit ermöglicht unseren Mitarbeitern eine sinnstiftende Arbeit, die sie selbstständig ausführen können», sagt Loetscher. «Die abwechslungsreiche Arbeit und der tägliche Kontakt mit Kunden hilft den Mitarbeitern, sich in die Gesellschaft zu integrieren.» Ein Augenschein bei einem Brühlgut-Team während der Arbeit bestätigt dies: Auffallend sind nicht nur die frohen Gesichter, sondern auch der Elan, mit dem der Arbeit nachgegangen wird. «Innerhalb der Stiftung geniesst die Arbeit mit Mr. Green den höchsten Status», fügt Loetscher schmunzelnd an. Obwohl noch ein junges Paar, blicken Mr. Green und die Brühlgut Stiftung zuversichtlich in die gemeinsame Zukunft. Es gibt sie noch, die wahre Liebe.

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