Mr. Green Africa startet durch | MR. GREEN
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Keiran Smith

«Mr. Green Africa garantiert den Wastepickers ein stabiles Einkommen und schützt sie damit vor dem Preisdiktat der Mittelsmänner.»

Als Keiran Smith vor vier Jahren durch Nairobis Strassen läuft, fällt sein Blick auf den Abfallberg am Strassenrand: leere PET-Flaschen, zerfledderte Plastiksäcke. Doch wo andere Müll erblicken, sieht der Mr. Green-Mitbegründer Wertstoffe, die man recyceln kann. Schnell kommt die Idee auf, in Kenia etwas ähnliches aufzubauen wie mit Mr. Green in der Schweiz: Mit kleinen Unterschieden.

 

«Ein Unternehmen, das Wirtschaftlichkeit mit Ökologie und sozialem Mehrwert verbindet.»

 

So arbeitet das Start-Up in Kenia mit Wastepickers zusammen – jenen Menschen am Rand der Gesellschaft, die den Abfall nach Wertstoffen durchsuchen, um diese weiterzuverkaufen. Mr. Green Africa garantiert ihnen ein stabiles Einkommen und schützt sie damit vor dem Preisdiktat der Mittelsmänner.

 

Wie bei einem Start-up üblich, funktionieren gute Ideen in der Praxis nicht immer auf Anhieb. So verteilte Mr. Green den Wastepickers anfangs ab einer bestimmten Sammelmenge Handschuhe und Stiefel. «Aber am nächsten Tag hatten sie das Material verkauft», erzählt Keiran. «Also überlegten wir uns, was die Wastepicker wirklich brauchen.» Heute lädt Mr. Green die Arbeiter einmal pro Woche auf Tee und Kuchen ein. Gewachsen ist seit der Gründung nicht nur die Anzahl Zulieferer; auch die Qualität des recycelten Plastiks verbessert sich ständig. Denn je nachdem wird der rezyklierte Plastik für die Herstellung von Wassertanks verwendet – oder gleich als Ersatz für neuen Plastik.

 

Dabei hat Mr. Green Africa erst kürzlich einen Coup gelandet: Neu arbeitet man mit Unilever zusammen, dem Multi für Pflege- und Reinigungsprodukte. Dieser hat es sich zum Ziel gemacht, den Anteil an recyceltem Plastik in seinen Verpackungen bis 2025 gegenüber 2015 um einen Viertel erhöhen. Für Keiran Smith ist die Partnerschaft eine Bestätigung seiner Arbeit – und für alle anderen ein Hinweis darauf, dass man von Mr. Green Africa noch hören wird.

 

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