Mit Mr. Green lassen sich viele Kunststoffe recyceln, die ansonsten im Haushaltskehricht landen würden. Noch effizienter wäre: Den täglichen Gebrauch von Kunststoffen generell zu reduzieren.

Kunststoffe sind überall anzutreffen: als Verpackungen, Kleidungsstücke, Handy-Hüllen, Blumentöpfe oder in Form von Mikroplastik auf den Feldern.

Unser Verhältnis zu ihnen ist gespalten, sind sie doch so praktisch und erleichtern manches, werden jedoch aus Erdöl hergestellt, das nicht gerade als Stoff der Zukunft bekannt ist.

Kunststoffe ganz aus dem Leben zu verbannen, ist ein kniffliges Unterfangen, doch manche Verpackung oder Flasche lässt sich leicht vermeiden. Zum Beispiel mit einer stilvollen Wasserflasche aus Stahl. Solche nachhaltigen Alternativen zu Einweglösungen, sowie plastikfreie und recycelte Produkte, finden sie auch in unserem Shop. Doch wir wollen Ihnen nichts vormachen, nur durch „reducen“ ergeben die Anstrengungen in Recycling und Reuse wirklich Sinn.

«Wir sind stets auf der Suche nach den besten Recyclingpartnern, denn wir möchten so viel recyceln wie es nur geht. Wenn ein Kunststoff also technisch recycelbar ist, dann machen wir das auch!»

Gion Mondgenast, Operations Manager bei Mr. Green

Mr. Green

In der Welt des Kunststoffrecyclings gibt es sieben Codes, mit denen die Stoffe auseinandergehalten werden können.

Selbstverständlich gibt es mehr als sieben verschiedene Arten von Kunststoffen, doch für das Recycling sind bis dato sieben relevant. Die Codes 01 - 07 geben Aufschluss darüber, um welchen Kunststoff es sich genau handelt.

Die Nummern eins und zwei kennen sie bestimmt, es sind PET und PE-Behälter aller Formen. Die Nummer drei ist den meisten in Form von PVC-Rohren bekannt – nicht gerade geläufig in unseren Bags. Die 04 besteht ebenfalls aus PE, wie die 02, nur eben in einer weichen Form, wie z.B. in den Plastiktüten.  PP oder Polypropylen mit dem Code 05 ist chemisch mit 01, 02 und 04 verwandt, jedoch noch ein wenig härter. Nach PE ist PP der am zweithäufigsten verwendete Standardkunststoff, der durch seine Hitzebeständigkeit als Verpackungsmaterial überzeugt. Unter der Recyclingnummer 06 wird Polysyrol aufgeführt, es ist das Material der Wahl, wenn es um Yoghurtbecher geht. Mit der Bezeichnung «Other» werden unter dem Code 07 alle übrigen Kunststoffe zusammengefasst, die sich (noch) nicht recyceln lassen.

Wenn diese Nummern und chemischen Bezeichnungen eher für Verwirrung als Klarheit sorgen, gar nicht schlimm:

Sie müssen die Kunststoffe nur in den Bag packen, wir erledigen den Rest. Wenn ein Stoff recycelt werden kann, dann tun wir das auch, egal ob sie wissen, um welchen es sich handelt oder nicht. Es gibt jedoch kleine Kniffs, die wichtig sind für das Recycling: Lebensmittelverpackungen sollten kurz mit kaltem Wasser ausgeschwenkt werden, damit die gröbsten Verunreinigungen der Stoffe abgewendet werden können. Zudem sollten Verpackungen aus mehreren Stoffen möglichst getrennt in den Bag. Das heisst, Deckel ab und Folie weg, wenn es denn geht. Denn neben der Sauberkeit ist die Sortenreinheit das A und O im Recycling. Dass also die Kunststoffe nach Codes und damit auch Inhalt getrennt wiederverwertet werden können. Denn je reiner der Stoff, desto höher sein Wert.

Übersicht aller Wertstoffe

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