Mit Mr. Green lassen sich viele Kunststoffe recyceln, die ansonsten im Haushaltskehricht landen würden. Noch effizienter wäre: Den täglichen Gebrauch von Kunststoffen generell zu reduzieren.

Kunststoffe sind überall anzutreffen: als Verpackungen, Kleidungsstücke, Handy-Hüllen, Blumentöpfe oder in Form von Mikroplastik auf den Feldern.

Unser Verhältnis zu ihnen ist gespalten, sind sie doch so praktisch und erleichtern manches, werden jedoch aus Erdöl hergestellt, das nicht gerade als Stoff der Zukunft bekannt ist.

Kunststoffe ganz aus dem Leben zu verbannen, ist ein kniffliges Unterfangen, doch manche Verpackung oder Flasche lässt sich leicht vermeiden. Zum Beispiel mit einer stilvollen Wasserflasche aus Stahl. Solche nachhaltigen Alternativen zu Einweglösungen, sowie plastikfreie und recycelte Produkte, finden sie auch in unserem Shop. Doch wir wollen Ihnen nichts vormachen, nur durch „reducen“ ergeben die Anstrengungen in Recycling und Reuse wirklich Sinn.

«Wir sind stets auf der Suche nach den besten Recyclingpartnern, denn wir möchten so viel recyceln wie es nur geht. Wenn ein Kunststoff also technisch recycelbar ist, dann machen wir das auch!»

Gion Mondgenast, Operations Manager bei Mr. Green

Mr. Green

Wir arbeiten, wie in allen Kunststofffragen, mit der InnoRecycling AG zusammen, da die Spezialisten aus dem Thurgau über die Möglichkeiten verfügen, die Feinsortierung der Kunststoffe maschinell durchzuführen.

PET und PE werden oft gut von Menschenaugen erkannt, daher gehen sie schon vorsortiert auf den Weg in den Thurgau. Die restlichen Kunststoffe werden von InnoRecycling mit hochmoderner NIR-Sortiertechnologie getrennt, die Materialien in Sekundenschnelle erkennen können.


Doch weil auch die beste NIR-Technologie am Ende einfältige Computer sind, die nur 0 und 1 unterscheiden können, ist die Trennung der unterschiedlichen Kunststoffe vor ihrem Sprung in den Bag so wichtig, um eine möglichst hohe Recyclingquote zu erreichen. Und sollten trotz aller eingesetzten Technologie doch nicht zweifelsfrei alle Stoffe zugeordnet und daher nicht recycelt werden können, werden sie thermisch verwertet: In den Zementwerken werden sie verbrannt und ersetzen die sonst zum Einsatz kommende Kohle. Doch das gilt nur für rund 35% des Mischkunststoffes, ganze 65% können jetzt schon aussortiert und sortenrein recycelt werden. Selbstverständlich gehört unser grüner Bag zu den 65% der Mischkunststoffe, die wir recyceln. 

In der Welt des Kunststoffrecyclings gibt es sieben Codes, mit denen die Stoffe auseinandergehalten werden können.

Selbstverständlich gibt es mehr als sieben verschiedene Arten von Kunststoffen, doch für das Recycling sind bis dato sieben relevant. Die Codes 01 - 07 geben Aufschluss darüber, um welchen Kunststoff es sich genau handelt.

Die Nummern eins und zwei kennen sie bestimmt, es sind PET und PE-Behälter aller Formen. Die Nummer drei ist den meisten in Form von PVC-Rohren bekannt – nicht gerade geläufig in unseren Bags. Die 04 besteht ebenfalls aus PE, wie die 02, nur eben in einer weichen Form, wie z.B. in den Plastiktüten.  PP oder Polypropylen mit dem Code 05 ist chemisch mit 01, 02 und 04 verwandt, jedoch noch ein wenig härter. Nach PE ist PP der am zweithäufigsten verwendete Standardkunststoff, der durch seine Hitzebeständigkeit als Verpackungsmaterial überzeugt. Unter der Recyclingnummer 06 wird Polysyrol aufgeführt, es ist das Material der Wahl, wenn es um Yoghurtbecher geht. Mit der Bezeichnung «Other» werden unter dem Code 07 alle übrigen Kunststoffe zusammengefasst, die sich (noch) nicht recyceln lassen.

Wenn diese Nummern und chemischen Bezeichnungen eher für Verwirrung als Klarheit sorgen, gar nicht schlimm:

Sie müssen die Kunststoffe nur in den Bag packen, wir erledigen den Rest. Wenn ein Stoff recycelt werden kann, dann tun wir das auch, egal ob sie wissen, um welchen es sich handelt oder nicht. Es gibt jedoch kleine Kniffs, die wichtig sind für das Recycling: Lebensmittelverpackungen sollten kurz mit kaltem Wasser ausgeschwenkt werden, damit die gröbsten Verunreinigungen der Stoffe abgewendet werden können. Zudem sollten Verpackungen aus mehreren Stoffen möglichst getrennt in den Bag. Das heisst, Deckel ab und Folie weg, wenn es denn geht. Denn neben der Sauberkeit ist die Sortenreinheit das A und O im Recycling. Dass also die Kunststoffe nach Codes und damit auch Inhalt getrennt wiederverwertet werden können. Denn je reiner der Stoff, desto höher sein Wert.

Übersicht aller Wertstoffe

Das gehört nicht in den Mr. Green Bag

Zigarettenkippen | Masken

Hygieneartikel

Chemikalien

Energiesparlampen

Verschmutzte Lebensmittelverpackungen aus Plastik

Organische Abfälle wie Küchenabfälle und Grüngut

Keramik/Bauschutt

Lithium-Batterien und -Akkus

Lösungs- und Spritzmittel

Farben und Objekte

Autobatterien

Lose Batterien (nur im Batteriesack)

Elektronische Geräte, die nicht im Bag drin platz haben

Holz

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